Eine Bauzeitvereinbarung legt fest, in welchem Zeitraum ein Bauprojekt abgeschlossen werden soll. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Bauvertrags und dient dazu, klare zeitliche Vorgaben zu schaffen, um Verzögerungen und Streitigkeiten zu vermeiden.
Rechtliche Grundlagen
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Die Bauzeitvereinbarung basiert auf den Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (§§ 631 ff. BGB) und gegebenenfalls der VOB/B.
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Fehlt eine konkrete Bauzeitvereinbarung, gilt, dass das Werk innerhalb einer angemessenen Frist fertigzustellen ist.
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Die Vereinbarung sollte Beginn, Zwischentermine und Fertigstellung klar regeln.
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Vertragsstrafen für Verzögerungen sind häufig Teil der Bauzeitregelung, müssen aber ausdrücklich vereinbart werden.
Bedeutung in der Praxis
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Klare Bauzeiten schützen den Bauherrn vor endlosen Verzögerungen.
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Auch Bauunternehmen profitieren, da sie Planungssicherheit erhalten.
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Kommt es trotz Vereinbarung zu einer Bauzeitverzögerung, können Schadensersatzansprüche entstehen.
Tipp: Achten Sie darauf, dass die Bauzeitvereinbarung realistische Fristen und klare Regelungen für Verzögerungen enthält. Unsere Rechtsanwälte prüfen die Vereinbarung und helfen, Ihre Ansprüche bei Bauverzug durchzusetzen.