Die Insolvenz am Bau beschreibt die Zahlungsunfähigkeit eines Bauunternehmens während eines laufenden Projekts. Sie kann zu Bauverzögerungen, Leistungsverweigerungen oder finanziellen Verlusten für Auftraggeber und Subunternehmer führen.
Rechtliche Grundlagen
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Grundlage bilden die Insolvenzordnung (InsO) und §§ 650a ff. BGB für Bauverträge.
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Bei Insolvenz muss ein Insolvenzantrag gestellt werden; das Insolvenzgericht bestellt einen Insolvenzverwalter.
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Auftraggeber haben Anspruch auf Sicherheiten, Abschlagszahlungen oder Ersatzleistungen, wenn die Vertragserfüllung gefährdet ist.
Typische Folgen einer Insolvenz am Bau
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Unterbrechung oder Verzögerung der Bauarbeiten
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Nichtzahlung von Löhnen oder Rechnungen
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Gefahr von Baumängeln oder unvollendeten Bauwerken
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Anspruch auf Sicherheiten oder Schadensersatz durch Bauherren
Tipp: Prüfen Sie laufende Bauprojekte regelmäßig und lassen Sie Sicherheiten wie Bürgschaften einfordern. Unsere Rechtsanwälte beraten Sie bei Insolvenzfällen, vertreten Ihre Ansprüche und sichern Ihre Rechte gegenüber insolventen Bauunternehmen.